Jetzt droht auch für Fußball eine Quote!

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Gehören Männermannschaften im Fußball bald der Vergangenheit an? In einem Positionspapier fordern „Fußball-Expertinnen“ medienwirksam eine verbindliche Frauenquote für die wohl liebste Sportart der Deutschen. 

Bald auch Mannschaften betroffen?

Unter den Unterstützern befinden sich die ZDF-Kommentatorin Claudia Neumann und die St. Pauli-Aufsichtsrätin Sandra Schwedler. Vorerst geht es in erster Linie um die Funktionärsebene im „Deutschen Fußball-Bund“ (DFB).

Die Initiatoren lassen jedoch wenig Zweifel daran, dass es bei ihrer Quotenagenda nicht bei einer Beschränkung auf die Funktionärsebene bleiben dürfte. „Ungerechtigkeit zu erkennen heißt, sie zu verändern. Und da muss man auch den Clubs das nötige Know-how und die Ressourcen an die Hand geben, damit sie etwa eine Diversity-Strategie umsetzen können“, erklärt die Unterstützerin Katja Kraus im Interview mit „Zeit Online“.

Eine Quote rückt Äußeres in den Vordergrund

Wir meinen: Lasst den Deutschen ihre liebste Sportart! Eine Frauenquote würde nur – im Sinne der Einschaltquoten – Bevorzugung anhand äußerlicher Merkmale befördern. Die Leistung rückt auch hier so in den Hintergrund.

„Ganz ehrlich, im Jahr 2021 ist mir völlig schnuppe, ob ein Mann oder eine Frau an der Spitze des DFB steht. Im Grunde sollte man das ‚Mann oder Frau‘-Ding heute überhaupt nicht mehr thematisieren. Das einzige Kriterium, um das es gehen sollte, ist doch, dass der- oder diejenige den Job gut macht“, stellt der Fußball-Weltmeister Christoph Kramer von Borussia Mönchengladbach zu Recht in einem Interview mit der Sportsendung „ran“ fest.

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